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Julia Fadler
10.10.2017
07:52
Quelle: Vjom / www.fotolia.com

Warum sind manche Gruppen kollektiv intelligenter als andere? Eine Forschungsgruppe der Donau-Universität Krems geht dieser spannenden und äußerst relevanten Frage nun nach – mit ICG und der Beratergruppe Neuwaldegg als Kooperationspartner.

Die gemeinsame Arbeit in einer Gruppe hat dem einen oder anderen von Ihnen bestimmt schon einmal Kopfzerbrechen beschert: Wieso fallen manche Meetings unglaublich produktiv aus, während in anderen Fällen nicht einmal ansatzweise die Rede von bahnbrechenden Resultaten sein kann? Wie gelingt es, das Wissen und die Erfahrungen aller Beteiligten zu mobilisieren, um kollektiv intelligentere Ergebnisse zu erzielen – und in weiterer Folge auch umzusetzen?

Forschungsobjekt: Perspective Taking

In der Forschung wurden bisher unzählige Faktoren identifiziert, die Einfluss auf die Team Performance haben – einer von ihnen ist die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Das sogenannte Perspective Taking ist vor allem dann für die Produktivität der Gruppen ausschlaggebend, wenn Menschen zusammenkommen, die zuvor noch nie miteinander gearbeitet haben. Die Erforschung des Perspective Takings und die Entwicklung von Interventionen, um das Perspective Taking in Gruppen zu unterstützen, sind die zentralen Themen, die im Forschungsprojekt „Collective Mind" (Co-Mind) an der Donau Uni-versität Krems im Fokus stehen.

Aus Sicht des Projektleiters Dr. Lukas Zenk trifft das Projekt genau den Puls der Zeit: „Egal wo ich hinkomme um über das Projekt zu sprechen, treffe ich Menschen, die sich für kollektive Intelligenz interessieren und die das Thema auch in ihrem beruflichen Alltag betrifft. Interessant ist allerdings, dass jeder etwas anderes darunter zu verstehen scheint – hier wollen wir einen Beitrag leisten, um Klarheit zu schaffen.“

Wissenschaftlich fundierte Interventionen

Das Projekt Co-Mind verbindet Theorie und Praxis auf ganz besondere Weise: Von Projektbeginn an steht die enge Kooperation mit der Beratung im Vordergrund. Ziel ist es, Interventionen zu entwickeln, die direkt Eingang in die Beratungspraxis finden, um wissenschaftlich fundiert das Perspective Taking in Gruppenarbeiten zu intensivieren. Wir freuen uns, Teil dieses Projekts zu sein und das Team der Donau-Universität Krems in ihrem Forschungsvorhaben zu unterstützen. In den kommenden Monaten steht vor allem das Ausprobieren im Vordergrund: In einem Großgruppensetting wird der Einfluss des Perspective Taking auf die kollektive Intelligenz getestet. Darauf aufbauend geht es in weiteren Experimenten dann um das gezielte Erproben und Evaluieren von Interventionen – im experimentellen Setting, aber auch direkt in der konkreten Projektarbeit.

Foto: Vjom / www.fotolia.com

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.donau-uni.ac.at/co-mind.

 

 

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